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Thema:
Fast jeder ist heute in Projekte eingebunden. Dabei geht oft vieles schief.
Woran lag es? Was können Führungskräfte bzw. Projektmanager
beachten, damit es ein Erfolg werden kann?
Zielgruppe:
Projektleiter / Führungskräfte / Nachwuchsführungskräfte
/ Projektmitarbeiter
Lernziele:
Erfolgreiche Projektabwicklung durch verbesserte Kommunikation und Kooperation,
abbauen von Widerständen. Phasen der Projektarbeit, Projektgestaltung
und Projektbetreuung kennen lernen und im Projekt umsetzen.
| 1. Voraussetzungen und
Bedingungen für den Prozess klären |
Mit dem Beginn einer Projektgruppe ist
es in gewisser Weise ähnlich wie mit einem Theaterstück:
Ehe sich der Vorhang zum ersten Mal öffnet, ehe die Teilnehmer
den Raum zur ersten Sitzung betreten, ist schon vieles geschehen,
was den Verlauf des Projektes beeinflusst, ja vielleicht entscheidend
prägt. Die Arbeit bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir im Projekt
zum ersten Mal Hallo sagen, stellt, aufs Ganze gesehen,
oft den größten Teil der Arbeit dar. |
2. Projekteinführung
bzw. Einführung eines Arbeitskreises |
Der Projektstart: Man kann ihm auch
mit der Überschrift ANFANGEN versehen.
Zwei Schwerpunkte sind hierbei Grundlage: Die gegebenen Notwendigkeiten
am Anfang zum Kontaktaufnehmen und zu ersten gemeinsamen Themen. Organisatorisches
wie Raum, Hilfsmittel, Material etc. sind Anfangsthemen um sich zu
orientieren. Das gemeinsame Umfeld muß bewältigt werden.
Die Themen der Zusammenarbeit liegen auf der Schwelle.
In der Gruppe ankommen braucht Zeit, wenn wirklich der ganze Mensch
ankommen soll. Die Stationen des inneren Ankommens sind
wichtig, können verfolgt und nachvollzogen werden (Jetzt bin
ich da, jetzt bin ich drin). Mit Lebendigkeit und Originalität
soll dieser Prozesses gestaltet werden. |
| 3. Zwischenbilanz |
Die Laufzeit eines Projektes kann je
nach Größe und Komplexität unterschiedlich lange dauern.
Im Kern folgt aber jedes Projekt einem bestimmten Zyklus, dem Projektlebenszyklus.
Durch eine kontinuierliche Überprüfung des Projektfortschritts
anhand von Meilensteinen muss sichergestellt werden, dass sich das
Projekt noch auf der richtigen Schiene befindet. Nachdem also ein
Projekt angelaufen ist, ist es sinnvoll, nach einem vorher festgelegten
Termin eine Standortbestimmung durchzuführen. Warum? Die Aufgabe
der Standortbestimmung ist es, Faktoren, die eine Gefahr für
den Projekterfolg bedeuten können (die richtige Leistung in der
geplanten Zeit mit den geplanten Ressourcen im Kostenrahmen zu erbringen)
zu identifizieren, zu analysieren, zu bewerten und entsprechende Gegenmaßnahmen
rechtzeitig vorzubereiten bzw. einzuleiten. |
4. Projektabschluss
Umsetzung der Lösungskonzepte starten, Reflexion |
Was macht einen erfolgreichen
Projektabschluss aus? Abschließen heißt Abschied nehmen.
Auch wenn die Projektarbeit noch so viel Spaß gemacht hat, sollte
der Abschluss nicht durch nachgeschobene (An-)Forderungen hinausgeschoben
werden.
Durch die Arbeit im Projekt hat jeder Teilnehmer eine Reihe von Erfahrungen
gemacht: fachlich, organisatorisch, interdisziplinär, methodisch
und sozial. Etwas erreicht zu haben macht stolz und froh! Der Projektleiter
bzw. Auftraggeber sollte dies bei einem Abschlussempfang bzw. Abschlussfest
zeigen, an dem alle am Projekt beteiligten Personen eingeladen werden. |
Zuwachs:
Rollenklarheit Persönlichkeitswachstum, soziale Kompetenz verbessern,
Projektkompetenz, konstruktiver Umgang mit Konflikten im Projekt
Inhalt:
Anhand eigener Erfahrungen aus laufender bzw. abgeschlossener Projektarbeit
werden Problemfelder beschrieben und analysiert. Wie kann gute Projektarbeit
erfolgen? Hilfestellung bei der Umsetzung von Projekten, damit gutes Gelingem
möglich wird.
Methoden:
In Kleingruppenarbeit und im Plenum werden Projekte besprochen und die
Fallstricke herausgearbeitet. Die Teilnehmer erhalten ein Modell, anhand
dessen Projektarbeit effektiver und effizienter erfolgen kann.
Dauer: 2 Tage

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