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Keine Angst vor Aggressionen
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Thema:
Keine Angst vor Aggressionen - Grammatik der Gefühle und Emotionen


Ziel:
Je mehr konstruktiv mit Aggressionen umgegangen werden kann, desto weniger verletzende Feindseligkeit entsteht und gleichzeitig erhöht sich der Informationswert.
In unserer heutigen Gesellschaft gilt Aggression als asozial, da keine sozialen Rituale oder strukturierte Formen vorgesehen sind, innerhalb derer sie auf unschädliche, gesteuerte und spielerische Weise zum Ausdruck kommen könnte. So erscheint sie immer als „schmutzig, widerwärtig und destruktiv„.
Da Ärger- und Zorngefühle immer hinuntergeschluckt und verleugnet werden müssen, hat der Mensch nur wenig oder keine Kontrolle über sie, wenn sie einmal mit Macht aufwallen.


Zuwachs:

Jeder der nach diesen Übungen mit diesen Ritualen vertraut ist, kann die neugewonnenen Erfahrungen nutzen und hinfort seine eigenen Rituale entwickeln, so wie sie seinen individuellen Bedürfnissen entsprechen.
Es handelt sich bei den Ritualen um einen "Erlaubnisschein", durch den Sie die Berechtigung erhalten, Aggressionen zu empfinden und zu äußern, wobei letztere sogar auf gefahrlose und konstruktive Weise geschieht.


Inhalt:
Im Wechselspiel von Übungen, aufarbeitender und distanzierender Reflexion soll die Grammatik der Gefühle und Emotionen erkundet, identifiziert und spielerisch-übend erweitert werden, die in beruflichen und privaten Interaktionsbeziehungen von Bedeutung sind.
Die Stimmung bei den Übungen, in denen die Rituale eingeübt werden, ist abwechselnd ausgelassen, ernsthaft, kindisch, beklemmend und anregend. Die Aussagen sind teilweise albern und geradezu absurd und dann wieder von übertriebener „Grausamkeit„. All dies ist nicht nur erlaubt, es wird sogar dazu ermutigt. Innerhalb der Aggressionsrituale gilt jedes sonst als ungehörig, unpassend und aus dem Rahmen fallend empfundene Verhalten als angemessen und konstruktiv.
Das normale Sozialverhalten steht unter dem Grundsatz, alle aggressiven Interaktionen zu meiden, weil es die Menschen voneinander zu trennen scheint. Innerhalb der strukturierten Rituale dagegen stellt man die genau entgegengesetzte Wirkung fest. Hier entsteht aus ausgetauschter Aggressivität statt Trennung und Entfremdung Vertrauen zwischen den Aktionspartnern.


Methoden:
In Einzel-/Kleingruppenarbeit und im Plenum wird selbsterfahrungsorientiert gearbeitet. Sie erlernen Rituale, die das Ziel haben, einen höheren Informationswert zu erreichen bei gleichzeitiger gefahrloser Entladung irrationaler, ungesteuerter und intensiver verborgener Wutgefühle, bevor diese sich als destruktive Aggression auf die menschliche Beziehung auswirken können.


Dauer: 2 Tage

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Kontakt: 0221 - 31 11 44

 

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